14 Okt
Ich hatte jetzt endlich etwas Zeit ein paar Photos von Uganda hochzuladen. Leider habe ich aber noch kaum Bilder von Mbarara, die werde ich aber demnächst noch hochladen. Das Album findet ihr hier
8 Sep
Wie die Zeit vergeht. Nun bin ich schon einen Monat in Uganda und auch der Runyankore-Sprachkurs ist schon halb vorbei. Momentan bin ich in meiner Gastfamilie in Bunumwaya, einem Vorort von Kampala.
Nach nur zweieinhalb Wochen musste ich also wieder Mbarara verlassen und musste zurück nach Kampala, der ugandischen Hauptstadt, von der ich bis dahin noch nicht viel gesehen und erlebt habe. Aber von vorne…
Wie ich euch schon geschrieben habe, wohnte ich die erste Zeit in Mbarara in dem Haus von zwei Freiwilligen, die nun ihren Freiwilligendienst beendet haben. Dieses Haus habe ich mittlerweile übernommen und werde, da es mir alleine zu groß und zu teuer ist, noch zwei bis drei ugandische Mitbewohner ins Haus holen. Eine Mitbewohnerin habe ich auch schon, eine ugandische Volontärin, die im Mobile Hospice Africa arbeitet (dort wo Cosima, eine andere Freiwillige von Eirene in Mbarara, auch arbeitet).
Die Zeit in Mbarara war bis jetzt sehr stressig, da zum Einen alles neu und unbekannt war und da unsere Vorgänger uns die ganze Stadt zeigen wollten, was sehr schön, aber auch sehr anstrengend war. Zum Anderen waren auch noch die Eltern von Janosch, meinen Vorgänger, da und haben mit im Haus gewohnt. Das Haus war also immer voll!
Im Projekt habe ich momentan noch viel Freiraum, wodurch ich viel Zeit hatte im Internet rumzusurfen. Außerdem werde ich nach meiner Rückkehr aus Kampala ein Fahrrad kaufen, um sich zum Einen körperlich zu betätigen, und zum Anderen um Bodageld zu sparen. Fahrradfahren könnte auch (mit etwas Übung im ugandischen Verkehr) sicherer sein, als sich täglich mit den Boda Bodas (Motorradtaxis) fortzubewegen. Die Ugander denen ich diese Idee erzählt habe, haben darüber nur den Kopf geschüttelt und ich gefragt, warum ich mir solche Strapazen antun würde (vor allem weil mein Projekt „bald“ in ein Vorort von Mbarara umziehen wird und ich dann jeden Tag ganzen 6km mit dem Fahrrad fahren müsste). Jeder Weg der länger als 2 min dauert, gilt hier nicht mehr als selbstständig zurücklegbar.
Das Essen ist soweit auch ganz gut. Mittags esse ich meistens im Projekt (Matoke (Kochbananen), Posho (Maisbrei), Reis und Fleisch bzw. Gnutsauce (Erdnusssauce). So langsam kann ich jedoch das Essen nicht mehr sehen…
Abends werde ich mir zulkünftig dann jedoch etwas „richtiges“ zu Essen machen. Ich habe ja einen Gasherd. Bis jetzt wurde ich abends auch ziemlich durch die ehemaligen Freiwilligen in Mbarara verwöhnt, da es selbstgemachte Pizza, Lasagne, leckere Salate etc. gab. Mal schauen wie es wird wenn ich selber kochen werde… Ich werde jedoch mein möglichstes versuchen, da dieses „normale“ Essen eine schöne Abwechslung zu dem ugandischen Essen ist. Viele deutsche Gerichte kann man hier auch selber zubereiten, da es in den Supermärkten fast alles gibt, was man braucht und man sonst halt etwas erfinderisch sein muss.
Was ich euch auch noch nicht geschrieben habe ist, dass ich auch schon gleich am ersten Wochenende auf einer ugandischen Hochzeit mitten im Village (Dorf) war. Die Fahrt dort hin hat mit dem Auto zwei Stunden durch Bananenplantagen geführt, bevor wir im „Nichts“ angekommen sind.
Der Gottesdienst der um 10 Uhr losgehen sollte, fing auch erst um 14:30 Uhr an und wir waren um 14 Uhr die ersten Gäste. Insgesamt kamen in die Kirche auch nur ca. 20 Leute, wovon einige immer wieder rausgegangen sind, um ihr klingelndes Handy zu beantworten. Auch die eigene Mutter des Bräutigams kam erst zum Ende der Gottesdienstes. Danach, und nachdem wir tausende Photos für das Brautpaar machen mussten, ging es dann zum Essen auf die Wiese neben deren Haus. Beim obligatorische Händewaschen vorm Essen haben wir dann leider jedoch nicht gesehen, dass das Wasser braun war. Da wir dachten, dass unseres Hände ja sauber seien, haben wir natürlich auf traditionelle Art mit den Händen gegessen… Zum Glück hatte ich jedoch im Nachhinein jedoch nicht mit Magenproblemen zu kämpfen. Nach dem Essen ging es im sehr einfach zusammengebauten Zelt weiter (bestehend aus Baumästen und weißen Plastikfolien). Da wir früher von der Hochzeit gehen mussten, um noch einigermaßen früh (vor der Dunkelheit) zurück nach Mbarara zu kommen, wurden wir, obwohl wir niemanden auf der Hochzeit, noch nicht einmal das Hochzeitspaar, kannten, noch extra aufgerufen, um unsere Hochzeitgeschenke den Brautpaar direkt zu übergeben. Außerdem wurde der Kuchen, der immer erst am Ende der Hochzeit angeschnitten wird, unseretwegen auch extra früher angeschnitten. Wir hatten mit unseres Anwesenheit (da weiß) ja besonders geadelt.
Zurück zum Sprachkurs. Am Sonntag den 29. August ging es also wieder los nach Kampala. Wie auf der Hintour nach Mbarara, war die Straße in dem gleichen schlechten Zustand, verursacht durch die „aktuelle Erneuerung“ der Straße. Angekommen in Kampala fing es natürlich auch gleich an zu regnen, wodurch wir dann durch den Matsch und mit unserem ganzen Gepäck vom Buspark zum Old Taxi Park kommen mussten. Dort sind wird dann in ein Matatu (Minibusse, die bestimmte Strecken fahren) nach Zana, einen Vorort Kampalas gestiegen und von Zana aus wieder mit einem Boda zur Sprachschule gefahren. Angekommen in der Sprachschule, wurden wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt.
Meine Gastfamilie ist eine für ugandische Verhältnisse sehr untypische (und reiche) Familie. Die Eltern haben nur zwei Kinder (anstelle von min. 6 Kindern), wovon auch nur noch einer, Konrad, zu Hause wohnt. Die beiden Eltern sind auch schon pensioniert, jedoch arbeitet der Vater noch in seiner eigenen Firma. Die Familie ist super nett, auch wenn sie etwas Wort karg sind, so sitzen sie abends beim Essen nur vor dem Fernseher und schauen sich die “qualitativ hochwertigen” mexikanischen und indischen Serien an (z.B. Hidden Passion oder India – A love story).
Der Sprachkurs an sich ist auch gut. Mein Lehrer ist richtig gut und nett. Aber, da ich ja sprachlich nicht so begabt bin, bleibt abzuwarten, wie gut ich die Sprache wirklich in vier Wochen lerne…
Innerhalb der Woche habe ich auch kaum Zeit, weil der Sprachkurs von 9 bis 16 Uhr geht und ich danach meistens ziemlich kaputt bin und keine Lust mehr habe irgendetwas Großartiges zu machen. Außerdem sollte man auch nicht mehr in der Dunkelheit draußen alleine rumlaufen, weshalb nachmittags nicht mehr sehr viel Zeit bleibt.
Am Freitagabend bin ich dann bis kurz vor Entebbe, ins Banana Village gefahren, ein Hotel auf afrikanischer Art (mit kleinen runden Hütten, in denen man schläft), da dort meine Vorgänger ihren letzten Abend vor der Heimreise nach Deutschland verbracht haben und ich mich noch von ihnen verabschieden wollte und ich auch noch einige Sachen, wie die Schlüsselübergabe vom Haus, regeln musste.
Am Samstag bin ich dann alleine in die Stadt gefahren, um sich Kampala anzuschauen, und um auch mal etwas Ruhe für mich selber zu haben. In einem McCafé ähnlichen Café habe ich dann auch endlich mal wieder (nach einer Woche
) einen richtigen Kaffee getrunken. Obwohl in Uganda Kaffee angebaut wird und Uganda der größte Kaffeeexporteur Afrikas ist, trinken die meisten Ugander nur African Tea (der zur Hälfte aus heißer Milch und zur anderen Hälfte aus heißes Wasser besteht wozu dann noch Teeblätter, Nescafé- oder/und Kakaopulver gegeben wird).
Soweit ein kleiner Einblick in mein aktuelles Lebens Fotos werde ich die Tage über noch hochladen. Ich versuche in den nächsten Wochen auch häufiger und dafür etwas kürzer zu schreiben.
Viele Grüße.
Eure,
Christian
PS: ICQ funktioniert leider nur teilweise, dafür bin ich aber mit Skype, MSN und Facebook häufiger on.
21 Aug
Ich bin jetzt nun schon fast zwei Wochen in Uganda. Nachdem wir am Montag morgen den 9.8. in Entebbe gelandet sind, hatten wir ein dreitägiges Einreiseseminar in Kampala. In der Zeit haben wir das ugandische Leben auf der Straße kennen gelernt. Überall sind Menschen, Boda Bodas (Motorradtaxis) und Matatus (Kleinbustaxis). Dazu kommt dann noch ein extremer Lärmpegel, viel Staub und Smog.
Dort haben wir auch zum ersten Mal typisch ugandisches Essen im Straßenrestaurant gegessen (Matoke (Kochbananenbrei), Posho (Maisbrei), das (sehr) zähe Fleisch (normalerweise gibt es hier Chicken, Ziege oder Rindfleisch in kleine Stücken mit Knochen).
Auch der beklemmende Anblick der Slums bzw. der ärmlichen Behausungen und die ständige Beobachtungen der “Mzungus” (Weiße, aber auch Asiaten) sowie die dauernde Frage “Mzungu, Mzungu how are you?” haben einen ersten Eindruck von der anderen Welt in der ich nun lebe vermittelt.
Am Donnerstag ging es dann mit dem Bus über eine sehr staubigen Straße (wird “gerade” erneuert) in meine Stadt, Mbarara im Südwesten Ugandas.
Dort angekommen sind wir dann von Janosch, meinem Vorgänger und Michaela, Cosimas Vorgängerin abgeholt worden. Cosima ist eine andere Eirenefreiwillige die zusammen mit Charlotte und mir in Mbarara sind.
Mbarara ist wesentlich kleiner und ruhiger als Kampala, was sehr erholsam ist, auch wenn Mbarara immer noch viel lebendiger auf den Straßen ist als eine deutsche Stadt vergleichsweiser Größe.
Die Leute in meinem Projektplatz bei CECOD sind auch super nett und ich freue mich auf die weitere Arbeit (sobald ich Janosch HSDPA Stick habe und ich unabhängig vom CECOD Netzwerk bin, dass andauernd ausfällt und ich dann auch wesentlich schnelleres Internet haben werde als jetzt (bei CECOD ist die momentane max. Downloadgeschwindigkeit 8KB/s, was ziemlich nervig ist wenn man ein 40MB großes Programm downloaden möchte).
Wir leben jetzt im Haus von Michaela und Werner, werden aber Ende nächster oder übernächster Woche wieder für einen Monat nach Kampala zum Sprachkurs in Ryankole fahren.
Soviel erst einmal zu meinen ersten zwei Wochen, damit ihr ungefähr wisst wie es mir geht und was ich so gemacht habe. Wenn ihr mehr wissen wollt über mein Leben und Eindrücke, könnt ihr mich einfach anschreiben oder ihr wartet auf meinen 1.Rundbrief in zweieinhalb Monaten.
Soweit bin ich die ersten zwei Wochen hier gut angekommen und freue mich auf die nächsten Monate!
7 Aug
Nachdem ich Jonas Artikel über Tansania immer aufmerksam lese, melde ich mich hier mal mit meinen Eindrücken aus Uganda zu Wort. Es wird auch langsam Zeit für mich, da ich Anfang September auch schon wieder nach Deutschland zurück kehre. Bei den ganzen Eindrücken eines Jahres, kann ich euch vorwarnen, der Artikel wird etwas länger werden.
Ein Erfahrungsbericht eines Deutschen in Uganda
Als kurzer Einstieg: Ich bin seit August 2009 in Uganda, wo ich einen Anderen Dienst im Ausland anstatt des Zivildienstes ableiste. Ganz genau, bin ich in Mbarara, im Süd-Westen Ugandas. Ich arbeite bei „Conversation Efforts for Community Development” (CECOD), wo ich für all das Zuständig bin, was mit Computern zu tun hat. Seit Mai 2010 bin ich in der Linux User Group Uganda aktiv.
Bei Jonas tauchte in einem Kommentar die Frage auf, wozu die Leute hier Computer brauchen, wo es doch dringendere Probleme gibt. Die Antwort ist einfach. Für genau die selben Sachen, wie in Deutschland. Es ist wahr, es gibt Probleme hier. Ich hatte das ganze letzte Wochenende kein Wasser, allerdings ist dies eher die Ausnahme. Wenn ich richtig mitgezählt habe, ist es nur vier mal passiert, seit ich hier bin, dass ich den Wasserhahn aufgedreht habe, und außer heißer Luft nichts heraus kam. Und das ich im Oktober 3 ¹/₂ Wochen am Stück keinen Strom hatte, ist auch zu vernachlässigen. Das ist halt so, und die Leute hier wissen damit um zu gehen. Aber um internationale Bankgeschäfte zu tätigen sind Computer mit Internet nun mal Voraussetzung. Die Geldautomaten sind nichts anderes als Computer. Und wenn mal einen Nachmittag kein Internet geht, sind die Läden der großen Handy Provider leer, weil ohne Internet keine Aufträge bearbeitet werden können; Von Leuten, die sich beschweren, dass ihr Internet auch nicht geht, mal abgesehen.
Wenn für mich ein Paket ankommt, dann ist im Postfach von CECOD ein Zettel, auf dem steht, dass ich das Paket innerhalb von 14 Tagen bei der Post abholen kann. Dort angekommen, zeige ich den Zettel, bekomme ein riesiges Buch vorgelegt, in dem alle Paketeingänge vermerkt sind, muss sehen, wo mein Paket zu finden ist, und unterschreiben. Dann wird mein Paket, durch eine Nummer, welche auf meinem Zettel handgeschrieben vermerkt ist, eindeutig identifiziert aus einem extra Raum geholt. Ein meist sehr langwieriges Unterfangen. Ich muss eine kleine Gebühr bezahlen, dass die Post das Paket für mich verwahrt hat, und bekomme eine handgeschriebene Rechnung (zumindest auf einem Rechnungsblock) ausgehändigt. Ein Verfahren, das sich durch den Einsatz von Computern, die es auf der Poststation gibt, und die zum surfen auf Seiten wie Facebook exzessiv genutzt werden, sicher beschleunigen ließe. Auch die Vernehmung als Zeuge bei der Polizei, wo das Protokoll handschriftlich angefertigt wird, ging nur sehr schleppend voran. Dass die Polizei schon eine Tatortbesichtigung am Vormittag gemacht hat, ist zwar nichts, was der Computer hätte erahnen können, und damit die erneute Besichtigung am Nachmittag überflüssig machen, aber ich glaube trotzdem, dass der Einsatz von Computern auch hier nicht schaden könnte.
Gehen wir vom öffentlichen Sektor in die Privatwirtschaft.
An jeder Ecke gibt es Internetcafés und Läden, an denen man seine Dokumente drucken, kopieren, scannen oder abtippen lassen kann. Ich würde allerdings jedem davon abraten seinen USB-Stick auch nur an einen dieser Computer anzuschließen. Ca. 10 verschiedene Vieren, die sich in allen Ordnern einnisten, im Zweifelsfall den Schreibschutz aktivieren, alles löschen, oder den Stick gleich unbrauchbar machen, sind einem sicher. Ich lobe mir da mein Ubuntu. Im Büro ist eine meiner Aufgaben alle zwei Tage jeden Stick zu überprüfen, da sich auch innerhalb des inzwischen mehrfach gereinigten Organisationsnetzwerkes immer noch ein Virus tummelt.
Dabei sollte ich mich glücklich schätzen. Der Traum eines jeden Studenten hier ist, gleich nach ‚nach Amerika oder Europa auswandern‘ ist nämlich für eine Nicht-Regierungsorganisation zu arbeiten, da hier „das Geld” sitzt. Und da die meisten dieser Organisationen aus dem Ausland finanziert sind, stimmt das wohl auch. Von Netzwerk kann man allerdings auch bei CECOD nicht wirklich sprechen. Man stelle sich fünf Computer vor, die durch einen Switch verbunden sind, und von denen einer per „Telefon” (was genau das für eine Verbindung herstellt, weiß ich nicht) ans Internet angeschlossen ist, und dieses für die anderen Computer im Netzwerk frei gibt. Unter der Bedingung, dass es gerade mit Guthaben aufgeladen ist. Als ich den Drucker im Büro als Netzwerkdrucker eingerichtet hatte, waren alle so davon begeistert, dass ich Testseiten in Massen drucken musste. Die Freude war allerdings nicht von langer Dauer, da die Haken an den Netzwerkkabeln fehlen, und diese damit regelmäßig aus dem Switch und den Netzwerkkarten rutschen. Auch an surfen ist so nicht wirklich zu denken.
Ein paar Initiativen, wie zum beispiel das S7 Lab, einen Klasse für Schulabgänger, in der diese verschiedene Computerkentnisse erlangen können, und welches nur Ubuntu Systeme einsetzt, und die auch ein schönes funktionierendes Netzwerk haben, sind positiv hervor zu heben.
Direkt angeschlossen ist ein Ubuntu Internet Café. Leider gibt es nicht all zu viele davon.
Inzwischen bin ich in der Linux (und FLOSS) Community in Uganda sehr aktiv. Nach der Ubuntu Release Party Anfang Mai in Kampala, von der Linux User Group Uganda, habe ich hier in Mbarara eine Linux User Group gegründet. Das war die zweite in Uganda, inzwischen ist noch eine dritte in Jinja hinzu gekommen. Es ist ein bisschen, wie in Deutschland. Der normale Nutzer muss nichts von Linux mitbekommen, wenn er nicht will. Wer interessiert ist, kommt allerdings fast nicht daran vorbei. Der Webserver meiner Organisation, der hier in Uganda steht, und von einer hiesigen Firma bereit gestellt hat, ist ein Linux Server. Auf der Universität hier haben, noch bevor die Linux User Group gegründet war, einige Studenten die Linux Distribution Ultimate Edition genutzt.
Es gibt verschiedene Großveranstaltungen, in denen Linux gefördert wird, oder freie Software, wie zum Beispiel Python, vorgestellt werden. Für den Software Freedom Day am 18. September ist derzeit Planung für das Auftreten der Linux User Groups in Kampala am laufen. Die treibenden Kräfte hinter vielen dieser Sachen sind allerdings viel zu oft Weiße. Freie Software wird hier, nicht, wie in Deutschland, einfach mal schnell aus dem Internet heruntergeladen. Meine Ubuntu 10.04 CD habe ich auf der Ubuntu Release Party in Kampala bekommen.
Die 20 weiteren CDs, die ich mitgenommen hatte, gingen auf dem ersten Linux User Group Treffen in Mbarara weg, wie warme Semmeln. Fedora habe ich mir zum ausprobieren heruntergeladen. Meinen Laptop habe ich dazu drei Nächte hintereinander laufen lassen.
Dieser Artikel ist ebenfalls veröffentlicht auf PhYnformatik.